Aktuelle Ereignisse rund um die Feuerwehr

 

 

Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren in Corona-Zeiten

Statement der Kreisbrandinspektion zur Aktuellen Lage
 
Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren!
 
Im Zusammenhang mit der derzeitigen Corona-Thematik, informieren wir Sie über die Aufgaben unserer Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Pfaffenhofen. Denn an mehrere Feuerwehren sind bereits Anfragen von verschiedensten Organisationen zur Unterstützung bei Hilfsdiensten
(z.B. für Einkaufstätigkeit für unsere ältere Bevölkerung) herangetragen worden.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Dies macht es eindeutig notwendig, die Sozialkontakte deutlich zu reduzieren. Hierdurch kam es neben dem Schließen von Schulen, auch zur Unterbindung von Veranstaltungen. Dieser Strategie schließen sich die Feuerwehren umfänglich an. Daher haben auch wir Maßnahmen eingeleitet, die sozialen Kontaktpunkte untereinander zu reduzieren. Beispielsweise durch Aussetzung oder Verschiebung von nicht existentiellen Veranstaltungen (Vereinssitzungen, Übungen, Lehrveranstaltungen, etc.). Dies tun wir um die Einsatzbereitschaft ohne (zeitliche) Limitierungen aufrecht zu erhalten!

In Bayern wurde bereits der Katastrophenfall erklärt. Das bedeutet grundsätzlich für die Feuerwehren, dass wir diese Lage einsatzmäßig und professionell bewältigen werden und müssen. Die eintretenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Verbreitung des Coronavirus fordern auch die Feuerwehren heraus – vor allem im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit, aber auch zum sonstigen Schutz der Menschen in unserem Land.

Die Verantwortlichen sind gemeinsam mit allen Aktiven gefragt, der jeweiligen Situation und Lage gerechte Lösungen zu schaffen, sich eng miteinander abzustimmen, um Ausfälle ausgleichen zu können und immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zu bleiben.

Freiwillige Hilfeleistungen durch die Feuerwehren?

Es wird empfohlen sämtliche (!) freiwillige Leistungen der Feuerwehren zu reduzieren, besser einzustellen. Dies dient der Kompensation der Krankheitsausfälle in eigenen Reihen. Grundsätzlich sind wir als Freiwillige Feuerwehr an einen gesetzlichen Auftrag gebunden. Um ältere Bürger und Bürgerinnen mit z.B. Einkäufen und verschiedener notwendiger Besorgungen zu unterstützen, bilden immer mehr Menschen und insbesondere Vereine im Landkreis Pfaffenhofen Hilfsgemeinschaften an. Dieses soziale Engagement ist eine super Sache! Wir bitten aber um Verständnis, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren mit ihren Feuerwehrdienstleistenden daran nicht beteiligen sollten.

Sie müssen neben dem Brandschutz, der technischen Hilfeleistung auch im Katastrophenfall einsatzbereit zur Verfügung stehen. Damit dies rund um die Uhr weiterhin ehrenamtlich ohne große Einschränkungen gewährleistet werden kann, sollten keine freiwilligen Leistungen und Hilfsdienste an Bürgern/innen von den Feuerwehren übernommen werden.

Wir bitten daher die Bürger/innen um Verständnis, dass wir für unsere Feuerwehren die Empfehlung aussprechen, sich ausschließlich auf ihre Aufgabe innerhalb ihrer Feuerwehr zu konzentrieren um diese im Ernstfall ohne weiteres Risiko ausüben zu können.

 

 

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 29.02.2020

Zum ersten Mal begrüßte die Vorsitzende Anna Amesreiter die anwesenden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwart. Besonders begrüßte sie den Kreisbrandinspektor Christian Nitschke sowie zum letzten Mal in der Funktion als erster Bürgermeister des Marktes Hohenwart Manfred Russer in der Runde.

Zum Beginn des Jahresrückblicks auf Vereinsebene wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Gleich von drei Vereinskameraden, Jakob Dischner war seit 1948 bei der Hohenwarter Wehr, Siegfried Sailer, war ehemaliger Kommandant und Moritz Widl musste im vergangenen Jahr Abschied genommen werden.

Neben traurigen Ereignissen war im vergangenen Vereinsjahr wieder einiges geboten! So berichtete die Vorsitzende von vielen Gästen bei der Gaudi auf dem Eis zwischen Paar und Freigraben, dem 75. Geburtstag des langjährigen Ortspfarrers Reinhold Gumbiller, den zwei Grillfesten sowie der Teilnahme beim Ramadama, bei der Fronleichnams-Prozession und der Kirchweihdult, bei der auch der neue Schlauchwagen "SW2000" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Aber auch beim Hohenwarter Ferienkalender oder beim Christkindlmarkt auf dem Klosterberg waren die Mitglieder zahlreich aktiv vertreten.
Auch Vereinsjubiläen wurden zusammen gefeiert. So nahmen der Verein mit der Fahnenabordnung beispielsweise beim Jubiläumsfest der Krieger und Soldaten Weichenried und bei der Freiwilligen Feuerwehr Wangen teil.

Auch der erste Kommandant der Stützpunktwehr Franz Amesreiter konnte wieder einiges den interessierten Mitgliedern berichten. 61 Freiwillige, davon elf Frauen sind derzeit bei der Hohenwarter Wehr aktiv. Das die Kameradinnen und Kameraden rund um die Uhr einsatzbereit sind, braucht es neben einer hervorragenden Ausrüstung auch viel Übung, um die Technik zu beherrschen. So schilderte Amesreiter von insgesamt 50 Übungen. Neben den neun Monatsübungen, an der alle Aktiven teilnehmen, finden noch weitere Fachübungen für Atemschutz, Absturzsicherung, Maschinisten und auch eigene Übungen für die Feuerwehranwärter statt.

Aber auch die Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren wurde im Rahmen der jährlich stattfindenden Brandschutzwoche im Herbst geübt.

Für die "Junggebliebenen" fand im letzten Jahr zum ersten Mal in Hohenwart eine besondere Leistungsprüfung statt. Da die 18 Damen und Herren bereits alle Stufen der Leistungsprüfung erfolgreich bestanden haben, wurde mit einigen Vorbereitungsübungen Ende September die Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz" mit Bravour gemeistert.

Dass auch Einsätze im vergangenen Jahr nicht ausblieben, zeigte die Statistik. So mussten die Floriansjünger zu insgesamt 53 Einsätzen ausrücken. Das Spektrum war dabei vielschichtig. Von Bränden über technische Hilfeleistungen bis zum Gefahrguteinsatz war alles im Programm. Als Besonderheit hob der Wehrführer den drohenden Hauseinsturz, aber auch das Gasleck in der Schulstraße wie auch neun Verkehrsunfälle, allesamt auf der Bundesstraße 300 hervor. Zum Brand einer Hopfendarre in Koppenbach wurden freiwilligen Helfer ebenso gerufen, wie auch zu drei Zimmerbränden in der Marktgemeinde.

Als Highlight war für manche zu Jahresbeginn der Einsatz im Landkreis Miesbach. Im Rahmen des Hilfeleistungskontigents wurde an vier Tagen einige Helfer nach Miesbach bzw. Bayrischzell entsandt. Dabei mussten viele Dächer von den Schneemassen befreit werden. Somit konnte ein Einstürzen der Häuser unter den schweren Lasten verhindert werden.

Alle Einsätze wurden hervorragend und unfallfrei abgearbeitet, was nicht nur der Übungsdisziplin der Frauen und Männer geschuldet, sondern auch der besonnenen Einsatzführung bei jedem einzelnen Einsatz war.

Der Wehrführer Franz Amesreiter blickte in seiner Ansprache auch in die Zukunft. So ist die Beschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs - TSF - mittlerweile von den Behörden mit den benötigten Ausnahmen genehmigt. Das Fahrzeug soll neben der Grundausstattung auch ein fahrendes Büro erhalten, um künftig die Einsatzleitung vor Ort zu unterstützen. Auch in der Sache "Erweiterung bzw. Neubau Feuerwehrgerätehaus" erläuterte Amesreiter die derzeitige Situation. Das Feuerwehrgerätehaus ist schon jetzt zu klein.  Der angrenzende Bauhof und Wertstoffhof werden in diesem Jahr noch in das neue Domizil in der Daimlerstraße (Anschlussast B300) umziehen und so können kurzfristig einige Fahrzeuge und Geräte in die alten Bauhofhallen ausgelagert werden. Eine Erweiterung, so der Kommandant, am jetzigen Standort ist fraglich. Mittelfristig müssen sich die Führungskräfte zusammen mit der Marktgemeinde Gedanken über einen Neubau und vor allem den künftigen Standort machen.

Über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit konnte der Jugendwart Christoph Schartel informieren. Stolze 17 Jugendliche darunter sechs Mädchen werden derzeit zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann ausgebildet. Das die zahlreichen Übungen und Prüfungen von Erfolg gekrönt sind, zeigt das im vergangenen Jahr acht Kameradinnen und Kameraden in den aktiven Dienst übernommen wurden und somit für die Hohenwarter Wehr einsatzbereit sind.

Neben der Teilnahme an den Übungen der Großen, wurde an insgesamt 24 Übungsabenden am Handwerk zum Feuerwehrmann bzw. -frau gefeilt. Aber auch bei den Vereinsveranstaltungen waren die Jugendlichen tatkräftig und mit Feuereifer dabei. Schartel hob dabei aber auch hervor, dass neben dem Ernst bei den Unterrichtseinheiten auch der Spass immer wieder im Vordergrund stand. So wurde beim landkreisweiten Jugendleistungsmarsch ebenso mit Erfolg teilgenommen, wie auch beim Wissenstest.

Der Jugendwart blickte kurz auf das laufende Jahr. So soll die Truppführerausbildung nach zwei Jahren pauken abgeschlossen werden. Ebenso steht wieder ein Wissenstest sowie eine Gemeinschaftsübung mit der Jugendgruppe der Feuerwehr Freinhausen auf dem Programm.

Der stellvertretende Kommandant Martin Lang ist gleichzeitig für die Fachabteilung Atemschutz verantwortlich. Derzeit dürfen 23 Frauen und Männer buchstäblich durchs Feuer gehen. Bei 8 Brandeinsätzen sowie 12 Übungseinheiten wurden insgesamt 86 Mal die Pressluftatemgeräte eingesetzt. Neben den Übungseinheiten in der landkreiseigenen Atemschutzstelle in Schweitenkirchen sowie den Übungen in Hohenwart, konnten vier Atemschutzgeräteträger den Brandcontainer in Karlshuld sowie zwei Floriansjünger bei der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg das Brandhaus besuchen und den Umgang mit lebensgefährlichen Rauchgas sowie Kampf gegen das echte Feuer trainieren.

Dass die Fachabteilung "Absturzsicherung" eine immer wichtigere Rolle bei der Feuerwehr spielt, zeigten die vier Einsatztage im Januar 2019 im Landkreis Miesbach, bei denen der Schnee von den Dächern geschaufelt werden musste. Hier waren die seit Jahren geübten Knoten und Stiche zur Selbstsicherung auf den verschneiten Dächern überlebenswichtig. Robert Wiesender, der die Abteilung leitet, schilderte die Ausbildung der mittlerweile 17 Personen fassenden Gruppe. Neben der Selbstrettung vom Schlauchturm wurden in sechs Übungseinheiten Höhenübungen am Baukran bzw. auf dem Baugerüst und natürlich unablässig Knoten und Stiche geprobt.

Neben den "normalen" Ausbildungen und Übungen konnten auch wieder einige Feuerwehrdienstleistende zusätzliche Lehrgänge für Gruppenführer, für Ausbilder aber auch für den Führungsassistenten im Landkreis Pfaffenhofen bzw. bei den staatlichen Feuerwehrschulen besuchen.

Die Leiter der Hohenwarter Wehr konnte aufgrund der erfolgreich abgelegten Ausbildung auch Beförderungen aussprechen. So wurde Dominik Wiesender zum Löschmeister und Christoph Schartel zum Oberlöschmeister ernannt.

Der scheidende Bürgermeister Manfred Russer zollte in seiner Ansprache der Hohenwarter Wehr eine spitzen Leistung. Man muss besonders motiviert sein, wenn Frau bzw. Mann zwei bis dreimal in der Woche bei der Feuerwehr ist und mit dem Einsatzgerät intensiv arbeitet. Besonders freut es ihm, dass viele jungen Frauen und Männer für den Dienst bei Feuerwehr nachkommen. Dass man die Damen und Herren von der Hohenwarter Wehr zu allem möglichen brauchen kann, zeigte sich erst vergangenes Wochenende als der Sturm Sabine Styrophor-Teile aus dem Wertstoff in die Paar wehte. Über gut 500 Meter mussten die Teile mit den Booten vom Wasser aus geborgen werden. Im Namen der Marktgemeinde und auch persönlich bedankte sich der Bürgermeister für den Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern.

Kreisbrandinspektor Christian Nitschke berichte kurzweilig über die Arbeit der Kreisbrandinspektion und über die Lehrgänge und Übungen auf Landkreisebene. Mit persönlichen Eindrücken schilderte Nitschke über die Schneekatastrophe in den Alpen und den reibungslosen Einsatzablauf im Landkreis Miesbach. Er zollte der Feuerwehrführung aber auch allen Einsatzkräften eine jederzeit professionelle und vorausschauende Arbeit. Zur hervorragenden Jugendarbeit meinte er knapp: "Die Ausbildung trägt Früchte!"
Leider, so der Kreisbrandinspektor weiter, verändert sich das Verhalten in der Gesellschaft. So werden die Einsatzkräfte von allen Hilfsorganisationen vermehrt zu Einsätzen gerufen, die keine Einsätze sind! So könnten beispielsweise von Jeder und Jedem kleinere Äste und Zweige, die auf der Straße liegen, selbst zur Seite geräumt werden und es müsste nicht die Notrufnummer 112 gewählt werden.

Nach dem Bericht des neuen Schriftführers Benedikt Wiesender gab der Kassier Andreas Peyerl einen Überblick über die finanzielle Lage der Vereinskasse. Er bedankte sich dabei im Namen des Feuerwehrvereins bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden für die großzügigen Spenden.
Nach den umfangreichen Berichten und Ansprachen wurden noch folgende Ehrungen vorgenommen:
10 Jahre aktiven Dienst:
Ludwig Ruf, Corinna Schmid, Sonja Wiesender und Tobias Zagler
25 Jahre aktiven Dienst:
Stefan Eberl, Christian Neukäufer und Franz Schweiger
30 Jahre aktiven Dienst:
Helmut Bartl und Herbert Neukäufer

Stolze 40 Jahre aktiven Dienst leisteten Manfred Härtl, Alois Schmid sowie Thomas Schmid.
 
 
Zum Schluss der Versammlung stellten sich alle Beförderten und Geehrten zusammen den Führungskräften zum Fototermin in der Fahrzeughalle auf
 
Am Ende der Ehrungen wurde der scheidende Bürgermeister Manfred Russer von der versammelten Mannschaft verabschiedet. Kommandant Franz Amesreiter würdigte dabei die Zusammenarbeit bei zahlreichen Terminen rund um die Feuerwehr. Vor allem die offene Art Manfred Russers, die Ehrlichkeit, der gegenseitige Respekt und Vertrauen prägten die 24-jährige Amtszeit des Gemeindeoberhaupt.  Zum Schluss der Laudatio wünschte der Wehrführer dem Bürgermeister für die Zukunft alles Gute und ernannte Manfred Russer zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwart. Die Vorsitzende Anna Amesreiter überreichte dem scheidenden Rathauschef ein Fotobuch mit Bildern aus seiner Amtszeit. Auch Kreisbrandinspektor Christian Nitschke lies es sich nicht nehmen im Namen der gesamten Kreisbrandinspektion für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken.
Russer zeigte sich überrascht für die Würdigung und bedankte sich seinerseits für ehrliche und offene Zusammenarbeit mit den allen verantwortlichen der Hohenwarter Wehr.


Zum Schluss der Jahresversammlung blickte die Vorsitzende Anna Amesreiter weit in die Zukunft. So wird die Feuerwehr Hohenwart im Jahr 2023 stolze 150 Jahre alt. Um das Jubiläum würdig vorbereiten zu können, findet hierzu bereits in knapp drei Wochen, am Sonntag, den 23. März 2020 eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Während der Versammlung ist geplant unter anderem einen Festausschuss zu gründen.
 
 
Die Vereins- und Feuerwehrführung zusammen mit dem neuen Ehrenmitglied Bürgermeister Manfred Russer

 

 

Bericht zum Verkehrsunfall auf der Bundesstraße am 04.02.2020

Vergangenen Dienstagabend wurden die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Hohenwart und Weichenried zu einem Einsatz auf die Bundesstraße 300 gerufen.
Gegen 19.30 Uhr fuhr ein LKW mit Auflieger von der B300 in die Zufahrt zur Merxmühle um Häckselgut zu laden. Da zum Zeitpunkt des Unfalls das Heck des Aufliegers noch soweit in der Fahrbahn stand, erkannte eine Nürnbergerin dieses Hindernis zu spät. Sie fuhr mit der rechten Fahrzeughälfte Ihres Audi A5 Cabrio unter dem Auflieger hindurch und kam gut 20 Meter danach zum Stehen. Die leichtverletzte Fahrerin des Audi´s konnte das Fahrzeug ohne technische Hilfe verlassen und wurde durch den Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus  gefahren.  
Die Bundesstraße war aufgrund des Unfall´s für gut 2 Stunden wegen der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergung des Fahrzeugs halbseitig gesperrt.

 

 

Bericht zum Großbrand am 01.01.2020

Zum ersten Einsatz des neuen Jahres wurden zahlreiche Kräfte nach Freinhausen gerufen. Kurz nach Mitternacht am Neujahrstag heulten zu erst in Freinhausen und Pörnbach die Sirenen. In der Adelshausener Straße brach in einem landwirtschaftlichen Gebäude ein Feuer aus. Nachdem die ersten Feuerwehrleute am Ort des Geschehens eintrafen, schlugen bereits die Flammen aus dem Dach heraus.
Daher wurde über die Leitstelle Ingolstadt die Alarmstufe erhöht und um Freinhausen herum heulten weitere Sirenen auf. Das Wohnhaus des Hofbesitzers sowie die benachbarten Gebäude konnten die eingesetzten Kräfte von den Flammen abschirmen. Das landwirtschaftliche Gebäude und die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Zur Versorgung der Feuerwehrleute mit Löschwasser wurde zusätzlich vom Sportplatz an der Paar eine Schlauchleitung quer durch Freinhausen verlegt. Neben den zahlreichen Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren aus Freinhausen und Hohenwart halfen auch die Helfer der Wehren aus Pörnbach, Reichertshofen und Pfaffenhofen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Kräfte aus Adelshausen und Pobenhausen mit, den Brand wirksam einzudämmen und letztendlich zu löschen.
Ferner übernahmen die Kräfte der Kreisbrandinspektion des Landkreises Pfaffenhofen mit Hilfe der Unterstützungsgruppe die Einsatzleitung und koordinierten die mehr als 100 Helfer an diesem Morgen. Das Technische Hilfswerk aus Pfaffenhofen leuchtete die Einsatzstelle aus und trug mit schweren Gerät einsturzgefährdete Teile des Gebäude ab.
Ebenso waren der Rettungsdienst und die Polizei am Einsatzgeschehen beteiligt. Nach über 6 Stunden konnten auch die letzten Kräfte die Einsatzstelle in Freinhausen verlassen.

 

 

Feuerwehr Jugendgruppe

Die nächste Jugendgruppenübung findet statt am: XX.XX.2020

Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus um 18.50 Uhr

Mehr Informationen zur Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwart finden Sie hier